Strahlenbelastung
Die MRT arbeitet mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen — ohne ionisierende Strahlung.
UntersuchungsspektrumMRT
Schnittbilder ohne ionisierende Strahlung, hoher Weichteilkontrast, breites Indikationsspektrum.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) erstellt Schnittbilder des Körpers mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen — ohne Röntgenstrahlung. An unseren Standorten Schillingallee und Gehlsdorf stehen vier moderne MRT-Systeme für ein breites Spektrum an Fragestellungen zur Verfügung.

Die MRT arbeitet mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen — ohne ionisierende Strahlung.
Meist 15 bis 45 Minuten, abhängig von Körperregion, Fragestellung und Anzahl der Sequenzen.
Vor jeder Untersuchung prüfen wir Implantate, Metall im Körper und Vorbefunde individuell.

Die Animation zeigt beispielhaft, wie aus vielen einzelnen Schnittbildern ein räumlicher Eindruck entsteht. Je nach Fragestellung werden andere Ebenen, Sequenzen und Körperregionen untersucht. Hier sehen Sie Aufnahmen eines Gehirns.
Wählen Sie eine Körperregion. Wir zeigen Ihnen, welche Fragestellungen die MRT dort besonders gut beantworten kann.

Die MRT bildet Hirn, Hirnnerven und Rückenmark sehr detailreich ab. Eingesetzt wird sie zum Beispiel bei:
Für ausgewählte Herz- und Gefäßfragestellungen sowie für Spezialuntersuchungen der Brust kann die MRT eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Verfahren sein. Welche Methode geeignet ist, wird individuell entschieden.
Je nach Fragestellung untersucht die MRT Leber, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Darm sowie Becken- und Unterleibsorgane. Sie liefert detaillierte Schnittbilder und kommt häufig ohne Röntgenstrahlung aus.
Die multiparametrische MRT der Prostata kann bei gezielten urologischen Fragestellungen helfen, verdächtige Areale genauer einzuordnen und die weitere Diagnostik zu planen. Sie ersetzt nicht die fachärztliche Gesamtbeurteilung, ist aber ein zunehmend wichtiger Baustein der modernen Prostata-Diagnostik.
Knorpel, Bänder, Sehnen, Muskulatur und Knochenmark lassen sich in der MRT sehr genau darstellen. Typische Einsatzgebiete sind Beschwerden an Schulter, Knie, Wirbelsäule oder Hüfte sowie Verdacht auf Entzündungen oder Verletzungen der Weichteile.





An der Anmeldung nehmen wir Ihre Unterlagen entgegen — Überweisung, Implantatpässe, Vorbefunde und vorhandene Bilddaten. Bringen Sie nach Möglichkeit alle relevanten Dokumente mit.
Wir besprechen mit Ihnen Implantate, Metall im Körper, mögliche Schwangerschaft und — falls Kontrastmittel geplant ist — Ihre Nierenfunktion. Ziel: eine sichere Untersuchung, individuell auf Sie abgestimmt.
Metallische Gegenstände werden abgelegt. Je nach Untersuchung positionieren wir eine spezielle Empfangsspule. Sie erhalten Gehörschutz und eine Notfallklingel.
Sie liegen entspannt auf der Untersuchungsliege. Diese fährt langsam in die Geräteöffnung ein. Danach entstehen die Schnittbilder; laute Klopf- und Brummgeräusche sind dabei normal. Das Team beobachtet und hört Sie die ganze Zeit über die Sprechanlage.
Die Liege fährt heraus, Sie können aufstehen. Wenn keine beruhigenden Medikamente nötig waren, können Sie in der Regel direkt nach Hause oder zur weiterbehandelnden Praxis. Den Befund erstellt unser Team und übermittelt ihn an die zuweisende Ärztin oder den zuweisenden Arzt.
Bestimmte Implantate, Eingriffe oder Lebensumstände erfordern eine Sicherheitsprüfung vor der MRT. Bitte teilen Sie uns die folgenden Punkte frühzeitig mit. Ein Implantat bedeutet nicht automatisch, dass keine MRT möglich ist — entscheidend sind genaue Angaben und die individuelle Sicherheitsprüfung.
Viele moderne Systeme sind nur unter bestimmten Bedingungen MRT-tauglich. Bitte den Implantatausweis mitbringen. Bei Herzschrittmachern ist häufig vor und nach der Untersuchung ein Termin in der Kardiologie notwendig und muss im Vorfeld abgesprochen werden.
Hersteller und genauer Typ sind wichtig. Bitte vorhandene Implantatpässe mitbringen.
Elektronische Implantate und Pumpen müssen vor der Untersuchung genau geprüft werden.
Besonders wichtig sind Hinweise auf metallische Fremdkörper im Körper.
Bei starker Platzangst bereiten wir die Untersuchung gemeinsam mit Ihnen vor — bitte schon bei der Terminplanung melden.
Bitte immer mitteilen, besonders im ersten Drittel. Notwendigkeit und Kontrastmittelgabe werden individuell abgewogen.
Bei geplanter Kontrastmittelgabe können aktuelle Nierenwerte nötig sein, besonders bei bekannter Nierenerkrankung.
Allgemeine Hinweise zur Vorbereitung finden Sie auch unter Patienteninformation und Strahlenschutz.
An unseren beiden Standorten betreiben wir vier hochmoderne MRT-Systeme. Die Auswahl des Geräts erfolgt nach medizinischer Fragestellung, Terminplanung und Sicherheitsprüfung.
Zwei 3-Tesla-MRT-Systeme für hochauflösende Schnittbildgebung am Hauptstandort in der Chirurgischen Universitätsklinik.
Ergänzt das 3-Tesla-Spektrum am Standort Schillingallee und eignet sich für ein breites Spektrum klinischer Fragestellungen.
Standort Zentrum für Nervenheilkunde in Gehlsdorf — schwerpunktmäßig für neurologische und neuroradiologische Fragestellungen.
Sie erreichen die Anmeldung direkt telefonisch oder über die Online-Terminvergabe. Wir helfen Ihnen gerne weiter.