KI-basierte Strategien in der Herz-MRT

Künstliche Intelligenz und Herz-MRT

KI-basierte Strategien sollen die Herz-MRT beschleunigen und ihre Durchführung vereinfachen.

In diesem von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung geförderten Einzelvorhaben werden zwei KI-gestützte Anwendungen in der Herz-MRT prospektiv an Probandinnen und Probanden sowie an Patientinnen und Patienten untersucht.

Warum das wichtig ist

Eine aussagekräftige Herz-MRT erfordert häufig lange Untersuchungszeiten und wiederholte Atemkommandos. Auch die Planung der einzelnen Herzschichten ist aufwendig und setzt speziell geschultes medizintechnisches und ärztliches Personal voraus. KI-gestützte Verfahren könnten die Untersuchung vereinfachen, beschleunigen und den Patientenkomfort verbessern.

Was entstehen soll

Untersucht werden beschleunigte MRT-Sequenzen in freier Atmung und ein KI-Werkzeug zur automatisierten Schnittplanung des Herzens. Beide Ansätze werden mit dem klinischen Standard verglichen. Ziel ist ein deutlich verkürztes Herz-MRT-Protokoll mit diagnostischer Bildqualität und möglichst hohem Patientenkomfort.

Arbeitsplan

  • Probandenstudie100 Probandinnen und Probanden werden mit einem KI-Werkzeug zur Herz-MRT-Planung und mit Bildgebung in freier Atmung untersucht. Wiederholungen am selben 1,5-T-MRT und an einem 3-T-MRT prüfen die Robustheit beider Methoden.
  • PatientenstudieBeide KI-Anwendungen werden bei Patientinnen und Patienten mit kardialen Erkrankungen untersucht, um ihre Leistungsfähigkeit unter klinischen Bedingungen zu bewerten.
  • Herstellerübergreifender VergleichAusgewählte Probandinnen und Probanden werden an MRT-Geräten in Rostock und Lübeck untersucht, um die Ergebnisse der verschiedenen KI-Anwendungen herstellerübergreifend zu vergleichen.

Projektprofil

ProjektkoordinationDr. rer. hum. Ann-Christin Klemenz
Laufzeit1. November 2025 bis 31. Oktober 2028
FinanzierungElse Kröner-Fresenius-Stiftung

Projektpartner

  • Dr. Jonas Stroeder, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck