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RACOON Use Case

Comprehensive Multi-Center Analysis for Predictive Body Composition Reference EstablishmentKünstliche Intelligenz und Thorax CT

COMPARE etabliert robuste Referenzwerte basierend auf der Körperzusammensetzung mittels KI-basierter Segmentierung bei Patient:innen mit soliden Tumoren

RACOON-COMPARE ist eine standortübergreifende Studie, die retrospektiv bereits vorhandene CT-Bilder von onkologischen Patient:innen mittels KI-basierter Segmentierung auswertet und mit dem Gesamtüberleben der Patient:innen korreliert.

Warum das wichtig ist

Um die Überlebenschancen von onkologischen Patient:innen besser einschätzen zu können, sollen bestimmte Messwerte der Körperzusammensetzung genauer untersucht und korreliert werden. Dies erfolgt an einem großen deutschlandweiten Datensatz. Dafür werden routinemäßig erhobene CT-Aufnahmen genutzt, ohne dass dafür zusätzliche Untersuchungen erforderlich sind („opportunistisches Screening“). Diese umfassende Analyse ist notwendig, da derzeit kein vergleichbarer deutscher Datensatz existiert.

Was entstehen soll

Durch die RACOON COMPARE Studie soll ein großer Referenzdatensatz entstehen, der wesentliche Messwerte der Körperzusammensetzung von Patient:innen mit soliden Tumoren enthält. Die Analyse der Körperzusammensetzung erfolgt dabei automatisiert mithilfe spezieller Software (BOA-Analyse). Diese Messwerte sollen mit dem Gesamtüberleben der Patient:innen korreliert werden, um künftig eine verbesserte Risikostratifizierung onkologischer Patient:innen zu ermöglichen und patientenindividuelle Marker zu extrahieren.

Arbeitsplan

Datengenerierung
Aufbau der Analysepipelines und retrospektive Datenerhebung an den beteiligten Standorten.
KI-gestützte Analyse
Datenupload und Nutzung der KI-basierten Analyseverfahren zur automatisierten Ermittlung von Parametern der Körperzusammensetzung.
Datenanalyse, Ergebnisverarbeitung und Integration der BOA
Datenanalyse mithilfe statistischer und maschineller Lernverfahren. KI-basierte Organsegmentierung und Integration mit der Body Composition Analyse zur verbesserten Risikostratifizierung onkologischer Patient:innen.

Projektprofil

StandortkoordinationProf. Dr. med. Felix Meinel
Projektkoordination
  • PD Dr. Andreas Bucher
    Koordination
    Universitätsklinikum Frankfurt
  • PD Dr. Patrizia Malkomes
    Koordination
    Universitätsklinikum Der Ruhr- Universität Bochum
  • Dr. René Hosch
    Koordination
    Universitätsmedizin Essen
  • Dr. Louisa Bolm
    Stellv. Koordination
    Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Lübeck
  • PD Dr. med. Malte Maria Sieren
    Stellv. Koordination
    Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Lübeck
Laufzeit01.02.2026 bis 31.07.2028
FinanzierungBMFTR innerhalb des Netzwerks der Universitätsmedizin NUM 3.0

Weitere Projektpartner

  • 37 deutsche Universitätskliniken
  • Mint Medical GmbH
  • DKZF